Kulturausschuß bei der documenta in Kassel
Der Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur besuchte unter der Leitung des Vorsitzenden Manfred Geis (3.v.r.) und in Begleitung des Staatsekretärs Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (3.v.l.) die documenta. Sie gilt als eine der bedeutendsten und weltweit am meisten beachteten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Ins Leben gerufen wurde sie 1955 von dem Künstler und Kunsterzieher Arnold Bode und findet seither im fünfjährigen Rhythmus in Kassel statt.
Das Foto zeigt die Delegation vor dem „Fridericianum“, dem traditionellen Hauptausstellungsort der documenta.
Die künstlerische Leitung der documenta, Roger M. Buergel und Ruth Noack, begreift die Ausstellung nicht nur als Schauraum, sondern vor allem als Medium: als einen Möglichkeitsraum, der offen und gestaltbar ist und den sich Kunst und Publikum miteinander teilen. Dabei sind die Besucherinnen und Besucher dazu eingeladen, Teil zu haben an der Komposition der Ausstellung, den Verbindungen zwischen den Arbeiten nachzugehen und vor allem selbst neue Beziehungen herzustellen.
„Die Förderung der zeitgenössischen Kunst ist eine der Hauptaufgaben der Landeskulturpolitik. Sich mit den aktuellen Tendenzen und Diskussionen auseinanderzusetzen, ist deshalb eine Voraussetzung für eine angemessene Beurteilung; der Besuch der documenta mit einer kompetenten Führung ist eine Pflichtveranstaltung für jeden, der im Kulturbereich Verantwortung trägt“, so der Vorsitzende des Ausschusses Manfred Geis.

