Kliniken im Landkreis Bad Dürkheim bekommen knapp eine Million Euro pauschale Fördermittel
Die Kliniken im Landkreis Bad Dürkheim erhalten in diesem Jahr pauschale Fördermittel in Höhe von 997.321 Euro, wie Manfred Geis (SPD-MdL) heute mitteilte. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Malu Dreyer bekommen die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz wieder pauschale Fördermittel in Höhe von insgesamt 51,2 Millionen Euro, so der Landtagsabgeordnete. Im Landkreis Bad Dürkheim verteilen sich die Mittel auf das Kreiskrankenhaus Grünstadt mit 398.128 Euro, auf das Evangelische Krankenhaus Bad Dürkheim mit 367.133 Euro und die Klinik Sonnenwende in Bad Dürkheim mit 232.060 Euro.
Mit den pauschalen Fördermitteln, die neben den Mitteln für die Einzelförderung bewilligt werden, finanzieren die Krankenhäuser die Wiederbeschaffung von kurzfristigen Anlagegütern und kleine Baumaßnahmen. Zusammen mit der Einzelförderung für konkrete Investitionsvorhaben sichert die Förderung die stationäre Versorgung der Menschen im Land auf hohem Niveau.
Zu den kurzfristigen Anlagegütern gehören unter anderem medizinische Geräte und das Mobiliar für die Krankenhäuser, zum Beispiel Krankenhausbetten. Die Fördermittel werden den Krankenhäusern pauschal gezahlt, das heißt die Krankenhäuser müssen keinen gesonderten Antrag stellen. Dadurch wird der Verwaltungsaufwand für die Krankenhäuser so gering wie möglich gehalten.
Die Höhe der pauschalen Fördermittel für das einzelne Krankenhaus richtet sich in erster Linie nach der Zahl der im vergangenen Jahr behandelten Patientinnen und Patienten. Damit wird bei der Verteilung der Mittel die Leistung der einzelnen Krankenhäuser berücksichtigt. Je mehr Patientinnen und Patienten ein Krankenhaus behandelt und je mehr Fälle es hat, um so höher ist die pauschale Förderung. Für die Krankenhäuser wird damit ein Anreiz geschaffen, die Patientinnen und Patienten nicht über das notwendige Maß hinaus im Krankenhaus zu halten.
Bericht in der „Rheinpfalz“ vom 28.6.2011 Ausgabe Bad Dürkheim
RP_Nr147_BadDuerkheimer_28-6-11.jpgBericht in der „Rheinpfalz“ vom 28.6.2011 Ausgabe Unterhaardt
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