Sep 10, 2010

Geis: Welterbe-Politik unaufgeregt und vernünftig weiterführen

In der Landtagsdebatte, die sich mit der Initiative, das Kloster Maria Laach in die Liste der Kultur-Welterbestätten aufzunehmen, beschäftigt hat, lobte Manfred Geis, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, die erfolgreiche Welterbe-Politik der Landesregierung, der es in jüngster Zeit gelungen sei, für das obere Mittelrheintal und den Limes eine Anerkennung zu erreichen. Im Gegensatz zu Dresden gelang es in Mainz, in enger Abstimmung mit dem Welterbe-Komitee die Zusage zu erhalten, eine Brücke über das Mittelrheintal bauen zu dürfen.

„Es empfiehlt sich, auch das Ziel Maria Laach unaufgeregt und vernünftig anzugehen und einen Antrag sorgfältig zu prüfen. Es bleibt bei der Aussage der Regierungserklärung von Ministerpräsident Kurt Beck, dass als nächste Vorschläge das jüdische Erbe in den sogenannten SCHUM-Städten Speyer, Worms und Mainz sowie die Dome von Mainz und Worms als Erweiterung der bereits bestehenden Welterbestätte Dom zu Speyer benannt werden sollen.“