Die SPD-Landtagsfraktion zum Programm „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“
**Mertes: Programm „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“ ist eine bildungspolitische Reform, die bundesweit Maßstäbe setzt**
„Was wir vor uns haben, ist ein Reformprogramm, das in der Bundesrepublik Maßstäbe setzen wird“, so kommentierte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Joachim Mertes, das heute von der Landesregierung vorgestellte Programm.
„Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an setzt einen Schwerpunkt unserer Politik konsequent fort. Bildung und Chancengleichheit müssen frei von sozialen Barrieren in allen Lebensphasen zugänglich sein. Das ist und bleibt Kernpunkt unseres politischen Handelns. Es ist im besten Interesse unserer Kinder, diesen Grundsatz in der vorschulischen Bildung umzusetzen. Die Landesregierung hat unsere volle Unterstützung mit diesem Programm auf neue Herausforderungen zu reagieren.“
Mertes und die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Ulla Brede-Hoffmann, betonten besonders, dass mit der garantierten Beitragsfreiheit des dritten Kindergartenjahres, mit der Sprachstandsfeststellung ein Jahr vor dem Schuleintritt und einer konsequenten Sprachförderung das Angebot an die Familien entscheidend verbessert werde. So werden zum richtigen Zeitpunkt die Grundlagen für den Bildungserfolg der Kinder gelegt, um sie auf die Einschulung vorbereiten zu können. „Wir möchten, dass möglichst alle Kinder in der Lage sind, die damit gegebenen Chancen für ihr Leben zu nutzen. Und wir wissen, dass auch die Familien dies wollen.“
Indem das Land die Beitragsfreiheit des dritten Jahres im Kindergarten sichere, leiste es einen großen Beitrag zur gesellschaftlichen Zukunftssicherung.
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Mertes betonte besonders, dass auch die anderen Programmpunkte – verstärkte Förderung von Krippenplätzen, weitere Öffnung des Kindergartens für Kinder ab zwei Jahren, bessere Koordination von KITA und Grundschule, frühere Einschulung – nicht nur bildungspolitischen, sondern ebenso familien- und frauenpolitischen Notwendigkeiten entsprechen.
„Indem die Landesregierung hier ordentlich Geld in die Hand nimmt, setzt sie ein bedeutendes Zeichen politischer Handlungsfähigkeit. Wieder zeigt sich: Rheinland-Pfalz gibt in der Bildungspolitik die Richtung vor!“, so Mertes.


