Jugendkunstschulen in Rheinland-Pfalz sind Spitze
"Die Jugendkunstschul-Szene des Landes ist lebendig und voller Ideen - wir können stolz darauf sein, eine starke Bewegung der kulturellen Jugendbildung initiiert zu haben", dieses positive Fazit zieht Manfred Geis, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, nach dem zweiten Fachgespräch "Jugendkunstschulen", zu dem die Landtagsfraktion am 21. August 2008 ins Abgeordnetenhaus des Landtags eingeladen hatte. Rund 50 engagierte Vertreterinnen und Vertreter von Jugendkunstschulen aus allen Teilen des Landes waren nach Mainz gekommen, um über Aktivitäten im ersten Förderjahr 2008 zu berichten und sich gemeinsam auf das nächste Jahr vorzubereiten.
Staatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig berichtete von der Arbeit der Jury bei der ersten Antragsrunde und stellte die Förderkriterien vor; Mechthild Eickhoff vom Bundesverband der Jugendkunstschulen zeigte sich erfreut über die rasante Entwicklung der Jugendkunstschul-Bewegung in Rheinland-Pfalz, das Land sei mit 34 Projekten innerhalb eines Jahres in die Spitzengruppe aller Bundesländer vorgedrungen. Dabei mahnte sie: "Geld ist das eine, inhaltlich dranbleiben ist das andere". Nötig sei es, Visionen zu entwickeln und Kontinuität zu erreichen.
Viele lokale Vertreter bedankten sich für die konzeptionellen Anregungen und finanziellen Hilfen des Landes. "Wir haben die Unterstützung gebraucht", so Astrid Heller von der neuen Kunstwerkstatt Bad Kreuznach e.V. Hauptdiskussionspunkte des intensiven Gesprächs waren Trägerstrukturen, inhaltliche Kriterien und Zielgruppen für Jugendkunstschulen, Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit Schulen und anderen Partnern, die Unterstützung von Kommunen, Möglichkeiten der Vernetzung der Jugendkunstschulen im Land.
"Wir werden die positive Entwicklung der Jugendkunstschulen weiter begleiten und uns bemühen, eine kontinuierliche finanzielle Unterstützung durch das Land zu sichern", so Manfred Geis.


