Kulturausschuß bei Konstantin in Trier
Der Ausschuss für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des rheinland-pfälzischen Landtags führte unter der Leitung des Vorsitzenden Manfred Geis (5. v. l.) eine auswärtige Sitzung im Rheinischen Landesmuseum in Trier durch. Die Leiterin des Landesmuseums, Frau Dr. Karin Goethert, führte die Mitglieder des Ausschusses anschließend durch die Konstantin-Ausstellung.
Erstmalig wird dem römischen Herrscher in Deutschland eine große Ausstellung gewidmet. Rund 1600 Exponate aus 150 international bedeutenden Museen wie dem Louvre, dem British Museum und den Vatikanischen Museen sind neben bisher ungezeigten Neufunden in Trier zu sehen. Kein anderer Ort in Deutschland eignet sich besser für diese Ausstellung als Trier. Hier hatte der Kaiser von 306 bis 316 seine Residenz und hier heiratete er Fausta. Von der Moselstadt sicherte er den von germanischen Stämmen bedrohten Westen des Reiches.
Die Mitglieder des Ausschusses in Begleitung des Staatsekretärs Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig (2.v.l.) stehen vor dem Kopf der einst zwölf Meter hohen Sitzstatue des Kaisers. Erstmalig wird das berühmte Kolossalporträt aus den Kapitolinischen Museen außerhalb von Rom in einer Eins-zu-Eins-Nachbildung gezeigt.