KULTURFORUM PFALZ: „Heimat oder Corporate Identity?“
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie und Ihre Freunde zu einem Diskussionsabend ein:
Mittwoch, 7. Dezember 2005, 19.30 Uhr
Kulturzentrum „Haus Catoir“, Römerstraße 20, 67098 Bad Dürkheim
„Heimat oder Corporate Identity?“
Das Problem mit der Identität in der Kulturregion
Referent: Klaus Kufeld, Leiter des Ernst-Bloch-Zentrums der Stadt Ludwigshafen
Moderation: Rolf Mantowski, Friedrich-Ebert-Stiftung, Mainz
Manfred Geis, Mitglied des Landtags, Bad Dürkheim
Organisation: Sonja Niedermaier-Schneider
Im Zeitalter des zusammenwachsenden Europa stellt sich zunehmend die Frage nach der Zukunft der Regionen. Das Rhein-Neckar-Dreieck, gerade als Metropolregion in die Europaliga aufgestiegen, bemüht sich, unter Wahrung der Eigen-Art der Städte und Landkreise um einen neuen, regionalpolitischen Auftritt, bei dem die Kultur eine neue, durchaus ungewohnte Rolle übernimmt. Die Kultur scheint nicht mehr nur auf die Pauke hauen zu müssen, sondern sie spielt ganz neue Töne an im Konzert der Standortfaktoren. Plötzlich entstehen Diskussionen und Pläne um „Leuchttürme“. Andererseits gibt es für den Oggersheimer, für den Waldhöfer wie für den Dürkheimer weiterhin einen lokal geprägten Begriff von Heimat. Wie geht das zusammen? Wie kommt eine ehrgeizige Region voran, die nicht nur die Städte zusammenbaut, sondern die sich als innovative Kulturregion für die Zukunft Europas rüstet?
Der Referent Klaus Kufeld ist Leiter des Ernst-Bloch-Zentrums der Stadt Ludwigshafen, Bereichsleiter Kulturforschung und Kulturvermittlung bei der Freien Akademie der Künste Mannheim/Rhein-Neckar, Herausgeber u.a. der Publikation „Wir bauen die Städte zusammen. Die Bürgerregion als Utopie?“, Verlag Karl Alber, Freiburg/München 2004.
