Hartloff und Geis: Jetzt heißt es die guten Chancen nutzen und das Arp Museum Bahnhof Rolandseck zu einem der bedeutenden Kunstmuseen in Deutschland machen
„Die sachliche, ausführliche und detaillierte Stellungnahme der Landesregierung in der heutigen Zusatzsitzung des Kulturausschusses hat in beeindruckender Weise deutlich gemacht, in welch zähen Verhandlungen die Landesregierung zu der letztlich von allen Seiten begrüßten einvernehmlichen Vereinbarung der Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Arp-Verein gekommen ist", betont der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Jochen Hartloff.
"Das Ansinnen der CDU, im Rahmen der heutigen Sitzung womöglich irgendein Fehlverhalten aufzudecken, ist angesichts der Stimmigkeit des Vorgehens der Landesregierung und der für alle Beteiligten nachvollziehbaren Argumentation wie ein Kartenhaus zusammengefallen", kommentiert der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Manfred Geis die heutige Sitzung.
„Die Landesregierung hat frühzeitig das Parlament in der gebotenen Form unterrichtet. Hier ist in keinster Weise ein Versäumnis festzustellen. Im Gegenteil hat die Landesregierung zu jeder Zeit auf die Informationsrechte des Parlaments gepocht. Dass man auf Seiten der CDU eine mangelnde Informiertheit des Parlaments erkennen will, liegt dann wohl eher an internen Kommunikationsschwierigkeiten bei der CDU. Auch dies hat die heutige Sitzung gezeigt. Dies kann man der Landesregierung allerdings kaum vorwerfen", hebt Jochen Hartloff hervor.
„Wir haben jetzt die alleinige Verantwortung für eine vernünftige Entwicklung des Museums, dafür gibt es gute Voraussetzungen. Wir müssen einer kompetenten Führung, sowie qualifizierten und engagierten Mitarbeitern Rückendeckung geben, um Konzepte entwickeln zu können, die Werke von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp in spannungsreiche Beziehungen zu zeitgenössischer Kunst zu setzen und das Arp Museum zu einem der bedeutenden Kunstmuseen in Deutschland machen. Die Kunst sollte nun endlich wieder im Mittelpunkt stehen", so Manfred Geis abschließend.