Jungsozialisten gründen sich offiziell wieder
DIE RHEINPFALZ
Bad Dürkheimer Zeitung
Nr.175
Dienstag, den 31. Juli 2007
BAD DÜRKHEIM. Miriam Duttweiler aus Wachenheim und Birthe Rosenberg aus Ellerstadt stehen als Sprecherinnen an der Spitze der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten Bad Dürkheim. Dem neuen Juso-Vorstand gehört zwar zunächst niemand aus der Stadt selbst an, doch haben sich die Jusos in ihrem Statut darauf verständigt, dass jeder, der Aufnahme in die AG begehrt, sie auch erhält. Die jetzigen Jusos haben sich vorwiegend aus einem (Freundes-)Kreis ehemaliger Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums zusammengefunden.
Im Beisein von Manfred Geis, Landtagsabgeordneter und Stadtverbandsvorsitzender der SPD, sowie Katja Bär, der Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, wurden Maren Albrecht (Ellerstadt) zur Pressesprecherin sowie Eric Meinhardt (Gönnheim) und Jan Zombik (Lambsheim) als Beisitzer gewählt.
Die Juso AG Bad Dürkheim will nach eigenen Angaben versuchen, „eine solidarische, gerechte, multikulturelle und freiheitliche Gesellschaft vorzuleben und in unsere Arbeit umzusetzen“. Dabei sei Chancengleichheit Grundvoraussetzung. Man stehe allen demokratischen Interessen-/ Personengruppen offen gegenüber, heißt es in der Präambel des Juso-Statuts. Dem SPD-Nachwuchs sind reflektiertes Denken, konstruktive Diskussionen und Auseinandersetzungen wichtig, zudem will man neue Ideen in die Politik einbringen.
Die Jungsozialisten waren in Bad Dürkheim vor allem in den 70er/frühen 80er Jahren als eigenständige Gruppierung neben der Mutterpartei SPD politisch aktiv.
Auch bei der anschließenden Konferenz des Unterbezirks Neustadt wurde Miriam Duttweiler als eine von zwei Vorstandssprecherinnen gewählt, neben Sabine Langer aus Grünstadt. Pressesprecherin ist Sina Dietz aus Quirnheim, die Beisitzer bilden Katharina Rahrdt (Grünstadt), Alexander Hoffmann (Hettenleidelheim), Eric Meinhardt (Gönnheim), Birthe Rosenberg (Ellerstadt), Stefan Scharffenberger (Grünstadt) und Jan Zombik (Lambsheim). (rhp)


