„Eine Welt“-Landespolitik

29.12.2016

Antrag zu "Eine Welt"

Für die kommende Sitzung des „Eine Welt“-Ausschusses im Januar 2017 hat Manfred Geis für die SPD-Fraktion einen Antrag zu den entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes eingebracht.

Manfred Geis: "Wir müssen noch lernen, dass wir in „einer Welt“ leben und die Probleme der einen die anderen nicht unberührt lassen werden. Auch deshalb haben wir eine Verantwortung, die Lebensbedingungen für alle zu verbessern."

02.11.2014

„Ich bin in der Politik, um etwas zu bewegen“ - Schülerinnen im Interview mit Manfred Geis

Im Rundbrief von ELAN, dem „Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz“ erschien im Oktober 2014 ein Interview zweier Mainzer Schülerinnen mit Manfred Geis:

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Herr Geis, Sie gehören dem Ausschuss für Europafragen und Eine Welt an. Was ist Ihnen wichtig in dieser Funktion?

27.09.2012

Menschenrechte müssen weltweit in der Arbeitswelt gelten - für verbindliche ILO-Kernarbeitsnormen

ELAN, das entwicklungspolitische Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, hat heute die Abgeordneten des Landtags über seine aktuellen Forderungen informiert. Wir bedanken uns für die Arbeit der vielen, meist ehrenamtlich Engagierten in der Entwicklungszusammenarbeit und unterstützen sie in ihrem Vorhaben, die ILO-Kernarbeitsnormen verbindlich in das Vergabegesetz aufzunehmen und ihre Einhaltung über die gesamte Produktionskette zu überprüfen", so die SPD-Landtagsabgeordneten Dieter Klöckner und Manfred Geis.

Bereits jetzt gibt es Vorgaben des Landtags, soziale Aspekte beim Einkauf zu berücksichtigen, durch den Beschluss zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit aus dem Jahr 2009 und durch das Landestariftreuegesetz von 2010, das es den öffentlichen Auftraggebern ermöglicht, bei Ausschreibungen die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen einzufordern.

„Hier sollten wir jetzt den nächsten Schritt tun und eine verbindliche Regelung per Gesetz beschließen, das die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen in den Produktionsländern verbessert", betonen die Abgeordneten.

Globale Produktion und Vermarktung nehmen zu. Menschenrechte werden in vielen Produktionsstätten weltweit oftmals mit Füßen getreten. Unter dem Dach der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben sich Regierungen, Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften auf Konventionen zum Schutz der Rechte von Arbeiterinnen und Arbeitern und zur Gewährung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen geeinigt.

Im Zentrum der ILO-Konventionen stehen acht völkerrechtlich verbindliche Kernarbeitsnormen. Sie betreffen: die Abschaffung bzw. das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit und Zwangsarbeit, die Diskriminierung am Arbeitsplatz sowie die Garantie von Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen.

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